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Unsere Erscheinungstermine und Redaktionsschlüsse 2018

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auch zu Beginn dieser Ausgabe müssen wir uns noch einmal mit dem Orkan Friederike und seinen Folgen beschäftigen. Noch immer sind die Wälder in der Region gesperrt, und das aus gutem Grund. Viele umgestürzte Bäume konnten noch nicht gesichert werden. Teilweise liegen sie schief auf anderen Bäumen und können jederzeit ganz umstürzen, auch lose Äste in Baumkronen sind eine Gefahr. Die Forstbetriebe können nun einmal nicht plötzlich qualifizierte Mitarbeiter und Maschinen aus dem Hut zaubern, und so wird die Beseitigung der Schäden und damit die Freigabe der Wälder noch etwas dauern. Natürlich ist es ärgerlich, wenn man sich im Wald, einem wichtigen Naherholungsgebiet, nicht bewegen kann. Aber rechtfertigt es, dass sich immer wieder Menschen über das Verbot den Wald zu betreten hinwegsetzen? Dass sie weder ein mögliches Bußgeld abschreckt noch die Hinweise von Förstern oder Ordnungskräften? Wir finden nicht. Zwar mag die Gefahr nicht für jeden offensichtlich sein, aber sie ist gegeben. Und überlegen diese Leute überhaupt, welche Folgen ihr Leichtsinn haben kann? Kommt es zu einem Unfall oder sonstigen Notfall - und der muss nicht einmal etwas mit den Sturmfolgen zu tun haben - müssen Rettungskräfte in den Wald kommen, die dann auch der Gefahr ausgesetzt sind. Ganz und gar unbegreiflich ist aber, dass es regelrechte Katastrophentouristen gibt, die gezielt in die Wälder gehen, um sich die Sturmfolgen anzuschauen. Allerdings ist das ja keine ganz neue Entwicklung, denn auch bei Unfällen werden Gaffer, die nicht nur im Weg herum stehen sondern die Rettungsarbeiten teils aktiv behindern, zu einem immer größeren Problem für Feuerwehr, Sanitäter und Polizei. Man spricht ja gerne vom gesunden Menschenverstand, aber der scheint heutzutage einigen gründlich abhanden gekommen zu sein. Dabei muss man sich doch nur folgendes überlegen: Wie würde man selbst empfinden, wenn man in einer Situation wäre, in der man Hilfe bräuchte, und dann würden Leute um einen herumstehen, Handyfotos machen und die Helfer behindern? Auf diese Frage kann es eigentlich nur eine Antwort geben. Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.

In diesem Sinne, machen Sie es gut! 
Viele Grüße von Andrea und Dietmar Klee
und dem Redaktionsteam